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100 Jahre Wiedereröffnung der Wallfahrt zur lieblichen Mutter von Birnau durch die Zisterzienser von Wettingen-Mehrerau

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Im Jahr 2019 beging die Birnau das 
100 jährige Jubiläum der Wiederbesiedelung durch die Zisterzienser von Mehrerau. Die 1750 geweihte Wallfahrtskirche war in Folge der Säkularisation von 1808 bis 1919 geschlossen. Das Birnauer Gnadenbild wurde während der Aufhebung in das Münster von Salem gebracht. 

Die Abtei Wettingen-Mehrerau konnte im Herbst 1919 die Wallfahrtskirche Birnau nebst der Ökonomie Maurach und der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen zurückerwerben. Am 20. November 1919 wurde der Wallfahrtsbetrieb mit einem feierlichen Gottesdienst wieder aufgenommen. Bei diesem Anlass wurde 
das Gnadenbild in feierlicher Prozession von Salemer Münster in die Birnau zurück geleitet. 

Mönche von Mehrerau betreuen seit dieser Zeit den Wallfahrtsort. 


Die Freude und Dankbarkeit über die Wiedereröffnung der Wallfahrt wurden in  
zwei Festgottesdiensten zum 
Ausdruck gebracht. Die Bevölkerung der umliegenden Gemeinden war hierzu herzlich eingeladen. 

Am Sonntag, den 22. September 2019 war der Hochwürdigste Herr Abt Vinzenz Wohlwend O.Cist., mit dem Konvent Wettingen-Mehrerau 

zugegen. 

Die Jubiläumsfeier begann mit dem Pontifikalamt um 9.30 Uhr. 

Im Anschluss daran waren alle Gottesdienstbesucher zum Empfang auf dem Vorplatz eingeladen. 

Die feierliche Vesper um 16.00 Uhr wurde von den Mehrerauer Mönchen gesungen und bildete den Abschluss des Tages.

Der Hochwürdigste 
Herr Erzbischof Stephan Burger hat anlässlich des Patroziniums des Birnauer Gnadenbildes (Fest der Heimsuchung) 
am Sonntag, 7. Juli 2019 um 9.30 Uhr, 
 in Basilika Birnau ein Pontifikalamt gefeiert. 

Zuvor gab es eine Prozession mit dem Gnadenbild vom Salvatorkreuz zur Birnau. Rechtzeitig, als die Birnau in Sichtweite war, hörte der Regen auf und die Sonne begleitete die Gläubigen und das Gnadenbild auf dem Weg in die Birnau. 

Im Anschluss waren alle Gottesdienstteilnehmer zu Empfang und zur Begegnung auf dem Vorplatz eingeladen.

Um 16.00 Uhr endete der Festtag mit einem feierlichen Vespergottesdienst.
Ein Augenzeugenbericht von Pater Maurus Stratz O.Cist. aus dem Jahr 1919

 

Als der Schreiber dieser Zeilen im Jahre 1896 zum erstenmal seine Schritte nach der ehemaligen Wallfahrtsstätte Birnau lenkte, machte sie auf ihn einen gar beelendenden Eindruck. Es war bitter, das Gotteshaus, das damals noch nicht restauriert war, aber trotz seiner Öde und Leere gar mächtig auf Aug und Herz wirkte, seiner erhabenen Bestimmung entfremdet zu wissen. Schüchtern regte sich in seinem Innern der Wunsch: möge doch der Tag nicht mehr fern sein, wo dieses Kleinod der Baukunst seinem früheren Zwecke zurückgestellt werden kann! Dieser Tag sollte kommen, und der Schreiber selbst sollte ihn mitfeiern dürfen!

 

Der 20. November 1919 brach an. Die Natur schien nicht teilnehmen zu wollen an der Freude, die sich in der näheren und ferneren Umgebung von Birnau allenthalben offenbarte. Es war nicht nur empfindlich kalt, sondern der Himmel schickte uns auch ein Naß, auf das wir herzlich gern verzichtet hätten. Prinz Max hat vielleicht das Richtige getroffen, wenn er, auf das Wetter anspielend, die geistreiche Bemerkung machte: Die Tränen Salems sind mächtiger als die Sonne Birnaus. Salem sollte einen Schatz verlieren, den es  über hundert Jahre treu gehütet hatte. 

 

… Nach ziemlich genauer Schätzung dürften sich zur Wiedereröffnung Birnaus an die 3500 bis 4000 Personen eingefunden haben. … 

Nach einem Marienlied im Münster Salem wurde das Gnadenbild von seinem Throne herabgenommen, von vier Priestern durch die weiten Hallen des Salemer Münsters getragen und dann auf einen prächtig hergerichteten, von vier Rappen gezogenen Wagen gestellt. Langsam und feierlich setzte sich die Prozession in Bewegung, innig drang das Rosenkranzgebet zum Himmel empor. ....
Kaum war der Wagen in der Nähe des Birnauer Konvents angekommen, da scholl der Gnadenmutter als erster Gruß der neuen Hüter das liebliche "Salve Mater Misericordiae" entgegen. 

 


entnommen "250 Jahre Barockjuwel Birnau"
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